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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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her nicht nur selbst leiden, sondern die Füllenwürden auf eine oder die andere Art umkom-men. Alles dieses ist bey den im May fallendenFällen, da die Stuten junges Laub und Grasfinden, auch die Wege trocken sind, nicht zubesorgen.

Obgleich die Stuten wild in dem Waldeherum laufen, und durch Erhitzungen und anrdere Zufalle häufig um ihre Frucht kommen,so bleibt doch allemahl über die Hälfte trächtig,und man kann beynahe auf ^ von der Anzahlder bedeckten Stuten rechnen, welche ihre Fül-len gesund bringen. Von dieser Aernte kannman den einem solchen Gestüte vollkommen zu-frieden seyn, indem man öfters in zahmen Ge-stüten, wo man mehr Kunst anwenden kann.eö so hoch nicht bringt. In den zahmen Gestü-ten liegt der Grund theils in der übermäßigenNahrung, womit sowohl Stuten als Hengsteunterhalten werden, theils aber auch in der we-nigen 'Arbeit, die man den Hengsten auflegt.Die Senner sind gemeiniglich zu der Zeit, wennsie bedeckt werden, so mager, daß man alleKnochen unter der Haut liegen steht, und indiesem Zustande nehmen sie am besten auf. Ha-ben sie wegen eines guten Frühjahres schonFleisch angesetzt, so hat man bemerkt, daß mannicht so viele Füllen bekommt. Eben so trägtauch die wenige Arbeit zu der Unfruchtbarkeitder Beschäler sehr vieles bey, indem ein ganzmüßiger und sehr fetter Beschäler nicht zurZucht rangt, welches man durch die Erfahrungbestätigt gefunden hat. Man nehme einen ge-meinen Hengst, welcher täglich arbeitet, oder 'ei,neu solchen, welcher von den Fuhrleuten auf derLandstraße täglich gequält wird, und laste ihn

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