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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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4O0 Pferd.

Beschäler angetroffen werden; denn ein schönerBeschäler ohne Güte wird schwache, und einguter Beschäler ohne Schönheit, wird häßlicheFüllen zeugen; wobey jedoch, wiewohl selten,eine Ausnahme starr findet, indem ein Füllenauf das dritte Glied zurückschlagen kann. Eskönnen aber doch auch von schwachen, aber da-- bey schönen Hengsten, starke und vermögendeFüllen fallen, wenn nähmlich die Stnte, womitsich der Beschäler begattet, von außerordentlicherStärke ist. Man muß aber diesen Umstand alseine Ausnahme von der Regel ansehen, und sichnicht durch die Gestalt eines solchen schönenHengstes hinreisten lasten, ihn in ein reines undedles Gestüt zu sehen. Auf gleiche Art könnenvon einem häßlichen Hengste die schönsten, undvon einem schönen Hengste die häßlichsten Fül-len fallen; wovon man nicht wenige Beyspielehat, deren einige Prizelius in der vollständigenPferdewiffenschaft S. 12» st. erzählt.

Wenn ein Hengst gut und brav, dabey aberhäßlich ist, man weiß aber, daß er einige Gene«ralioncn hindurch von einer edlen und schönenRaße abstammt, so kann man ihn in einem rei-nen Gestüte brauchen. Dabey ist aber zu ra»then, allemahl den Versuch erst mit ein paarStuten zu machen, weil es dennoch seyn kann,daß es fehlschlagt; würde er aber der RfS"nach schöne Füllen -zeugen, so kann man ihn*ohne Besorgniß, daß er die Raße verderbe, einegehörige Anzahl Stuten zutheilen. Hierbey kom>ntnur wieder ein Umstand in Betracht, der unan-genehm ist, nähmlich, daß man an den Fü^"nicht mit Gewißheit sehen kann, was nachrer Entwickelung aus ihnen werde, weil sie ch'gar zu sehr durch das Wachsthum, bald j»