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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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406 Pferd.

so Hauffgen, und mehr wie bey einem andernHausthiere angestellten Versuche belehren unsaber, daß Füllen von zu alten Beschälern sowohl >als Stuten, schwache Pferde werden. Man ur« .theilt alsdann erst richtig davon, wenn man die-sen Abstamm so weit kommen laßt, daß er in ^seiner Bestimmung zu gebrauchen ist, wo sichdenn die Schwachen sogleich zeigen.

Diese und andere so verschiedene Meinun-gen der Autoren müssen die Frage von dem Asttec eines Beschälers nothwendig in Ungewißheitlassen. Die Sache läßt sich überhaupt aber auchnicht fest bestimmen. Einige Maßen werden imfünften, andere im sechsten, und wieder andereim siebenten Jahre vollkommen. Eben so ist esmit dem Alter, und es muß der Beschäler auf-hören, Füllen zu zeugen, wenn seine Kräfteund Vollkommenheiten abnehmen. Auch dieseskommt auf die Maßen an, und etliche verlierenihre Vollkommenheiten im zwölften, andere imfünfzehnten, und wieder andere im achtzehntenJahre ihres Alters, oder noch später. Diefahrung lehrt, daß je edler und vermögender d>eMaße ist, aus welcher ein Pferd abstammt, destospäter wird es völlig ausgewachsen seyn, dahermuß man es zur Regel annehmen, daß einschäler von edler Maße zu diesem Amte spätertüchtig wird, wie einer von unedler Maße. Hir^aus läßt sich des Herrn Gueriniere Vor-schrift, in Ansehung der Pferde aus n-armenLändern, als der Araber und Barben, erkM'ren. Diese haben eine trockene Weide, welchin gesunden Krautern besteht, und ein Pft*.nervig und brav macht; iallein sie befördert t>aWachsthum nicht sehr, daher das Pferd sM

entwickelt wird. Weit anders verhalt es sich ^