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den Pferden, welche unter einem kältern Him-melsstriche geboren werden, wo langes Gras imUeberfluß ihre Nahrung ist, welches die Pferdegeschwind entwickelt, aber nicht so kräftig macht.Hieraus wird es uns also begreiflich, warumein Pferd vor dem andern früher ausgewachsen,und zu diesem Amte gebraucht werden könne.Ein Kunstverständiger kann ein jedes Pferdnach seinem Leiste gar leicht beurtheilen, ob esseine Entwickelung vollendet habe oder nicht,wozu ihm noch die Kenntniß von den verschie-denen Rasten die Hand bietet; es kann ihm da-her auch nicht fehlen, richtig zu urtheilen, obdas Pferd zum Beschälen bereits tüchtig seyoder nicht. Auf eine ähnliche Art verhält es sichauch mit der Zeit, wie lange man einen Be-schäler zur Fortpflanzung gebrauchen kann. Wenndie Pferde das gehörige Alter von go Jahrenerreichten, welches sie könnten, wenn man mehrFleiß auf die Gestüte wendete: so würde einBeschäler mit bester Wirkung bis in sein 2otcSJahr Dienste leisten können. Wir wollen an-nehmen, daß ein Beschäler nicht zu frühe zurBegattung gelassen wird, und nächstdem gehörigbehandelt sey, so kann ein Araber oder Barbebis in sein 2osteö Jahr, ohne Nachtheil seinerNachkommen, bedecken. Die ersten Abkömmlingevon diesem, welche unter einem kälteren Him-melsstriche gefallen, mithin schon weniger kräftigstnd, wohin die Engländer arabischer Raste ge-hören, werden mit dem i 8 ten Jahre schon auf-hören müssen. Dänische und hollsteinische hinge-Sen dürfen nicht nach dem i4tcn Jahre zuge-lassen werden. Sollten diese letzten aber vor ih-rer Entwickelung schon zum Belegen gebrauchtseyn, und hat man durch Arbeiten die Abnahme
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