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Jung schon sichtbarere Spuren erscheinen wer-den. Denn bey dieser hat ja der Nachkömm-ling nicht allein schon seine ihm eigenthümlichenFehler, die von seinem Wachsrhume herkommen,sondern auch schon die Fehler des zweytenStammes an sich. deren Entwickelung hier schonweit ungehinderter von statten geht. Bey derdritten Zeugung fallen die vom Einflüsse desHimmelsstriches und der Nahrung abhängendenFehler des zweyten und dritten Stammes, ver-einigt mit den Fehlern des gegenwärtigen wirk-lichen Einflusses auf das Wachsthum des drit-ten Abkömmlings, schon so deutlich in die Au,gen, daß die Merkmahle des ersten Stammesdurch die Fehler des dritten gänzlich verloschenwerden. Dergleichen Thiere von ausländischemStamme verlieren auf solche 'Art alles fremdeAnsetzn, und werden in allen Stücken unsernLandthieren ähnlich. So verwandeln sich z. B.spanische und barbarische auf solche Art fort-gepflanzte Pferde, oft bey der zweyten, am ge,wisstsicn aber bey der dritten Zeugung, in in-ländische Pferde. Aus diesem Gründe mußMan die Arten vielmehr zu vermengen, als bey-zubehalten suchen. Man erneuert aber die Artbey jeder Zeugung, wenn man barbarische oderspanische Pferde herbeyschasst, und mit inländi-schen Sturen zusammen bringt. Da indesseneine dergleichen Erneuerung der Art gleichsamnur zur Hälfte geschieht, so ist es höchst merk-würdig, daß sie gleichsam bessere Wirkungen, alseine vollkommene Erneuerung hervorbringt. Voneinem spanischen Hengste und einer spanischenSrucc hat man sich in Frankreich lange nicht soschöne Pferde, als von einem solchen Hengsteund einer einheimischen Stute zu versprechen.
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