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Wir wissen nun, daß ein Beschäler auSeinem heißen Himmelsstriche mit deutschen Stu-ten vermischt, vorzüglich gute Füllen zeugt, daß !die Verschiedenheit de«- Himmclstriches überhaupt !«inen Einfluß darauf habe, wornach wir also !die Wahl des Beschälers allemahl bestimmen !können. Da es nun in Deutschland sehr gewöhn-lich ist, daß man sich englischer Beschäler be- ^dient, so entsteht die Frage: in wie fern ein i
solcher zuzulassen sey? Der Herr von Sindverwirft ihn ohne Unterschied, und sagt in sei-nem Unterrichte von der Pferdezucht S 79- !
„Der englische Hengst verliert bey uns in Deutsch-land alle seine Verdienste bey seiner Vermch- !rung, und wenn es auch einer wäre, der geradevon einem Barben oder Araber abstammte, sotheilt er doch seinen Nachkömmlingen nichtsvon der Tugend des Vaters mit, und es scheint, ials ob das Geblüt der Mutter alle Eigcnschafl !ten des Vaters zur Fortpflanzung seiner Actverlöscht harte. Die Engländer selbst meiden ihreeigenen Hengste zu Beschälern. :c." Dieses be- ^darf einer Berichtigung. >
Die Engländer wissen, daß die Beschall ^aus einem warmen Himmelsstriche, der dem ih-rigen entgegengesetzt ist, von vorzüglichem Nut-zen sind, und au? dem Grunde lassen sie in diereinen Gestüte Araber und Barben kommen,und haben also Recht, sich ihrer eigenen Pferdenicht zu Beschälern zu bedienen. Znzwiich^Wahlen sie selbige dennoch zu Land« und Reit^pferden. Mit uns Deutschen ist, es ganz anders«England ist von Deutschland entlegen, und untreeinem andern Himmelsstriche, daher wir »uden Engländern nicht einerley Gründe habe",den englischen Beschäler zu meiden; allein wie