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Deutschen werden zu viel hintergangen, und wennwir glauben, einen Beschäler von reiner arabi»scher oder barbarischer Raße zu erhalten, so b§.kommen wir ein Landpferd, wofür wir tausendoder mehrere tausend Rchl. bezahlen, welchesgleichwohl kaum den vierten Theil werth ist.Aus diesem Grunde sind sie zu meiden. Ist manober überzeugt, daß man einen Engländer vonedler Raße bekommt, der von einem Araber oderBarben unmittelbar abstammt: so darf mansich kcincswegcs bedenken, ihn anzunehmen undzu gebrauchen, und man wird sehen, daß dasGeblüt seiner Mutter nicht alle Eigenschaftenseines Vaters zur Fortpflanzung seiner Art er-löscht hat. Doch haben wir in Deutschland Ru-ßen, z. B. die ächt Mecklenburgische, die man"»vermischt in ihrer Reinheit zu erhalten suchensollte, weil sie für den deutschen Boden so vieleSure Eigenschaften besitzt, als man nur verlan-gen kann.
Mit den spanischen Pferden hat es eineähnliche Bewandtniß. Diese sind für uns Deut-schen u, Ansehung des Himmelsstriches vortreff-lich; allein ihre Gestüte sind sowohl ruinirt, wiedie deutschen, und unter 6000 Hengsten, welchedor mehreren Jahren ein Kunstverständiger be-sah, um Beschäler auszusuchen, konnte er nuröwey zu solchem Gebrauche tüchtig finden!
Will man in einem Gestüte Zugpferdejiehen, so ist der festgesetzte Grundsatz in Anse-hung des Himmelsstrichs nicht aus den Augen zulassen; aber man muß dennoch mit auf dieGröße der Beschäler sehen, weil die Pferder«m Zuge nie zu groß seyn können. Aus diesemGrunde zieht man die Neapolitaner, und alleitaliänische große und reine Naßen, allen vor;rechn. Eyc. tzX. Theil. D d denk»