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als das Zeugungögeschaft nicht gehörig einrich-ten, und zu vielem Zwange unterwerfen.
Die physischen Ursachen, warum eine Stutenicht befruchtet wird, sind sehr verschieden, undman könnte sie vielleicht nach einander entdecken,wenn wir genauere Beobachter werden wollten.So wird z. B- eine gemästete Stute nicht auf-nehmen, weil ihre Geburtsorgane mit Fett über-laden sind. Tritt der Fall ein, daß man an ei,ner Stute bemerkt, daß sie durch eine physischeunbekannte Ursache behindert werde, zu empfan-gen: so muß sie freylich von dem Gestüte ent-fernt werden; allein es laßt sich dieses nicht an-ders, als durch zwey bis drey Jahre hinter ein-ander wiederholte Versuche erkennen. Manwill es als ein Kennzeichen der Unfruchtbarkeitangeben, wenn die Srutcn Haken haben; weilaber tägliche Beyspiele von dem Gegentheile zeu-gen, so darf man dieser Meinung keinen Glaubenbeymessen. Es gibt Stuten, welche ihre Füllen,wenn sie befruchtet sind, vor der Zeit wegwer-fen, welches gemeiniglich in den ersten oder letz-ten Monaten zü geschehen pflegt. In der Mitteihrer Schwangerschaft findet man diesen Zu-fall nicht anders, als wenn er Lurch eine ge-waltsame Anstrengung des Körpers zuwege ge-bracht wird. Der beste Rath, welchen man ge-gen das Abortiren der Stuten geben kann, be-steht darin, sie in dem zten und Zten Monatheder Trachtigkeit zur Ader zu lassen. Nach vie-len Erfahrungen kommen dann die Füllen zurrechten Zeit und gesund zur Welt. Doch kannes sehr verschiedene Ursachen des AbortirenS ge«ben, gegen die das Aderlässen nicht hilft, undMan muß es in sofern nur nicht als ein allge-mein geltendes Mittel ansehen. Es entstehe nun
das