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in Ruhe eine Mahlzeit zu sich nehmen wollen,kommen die hrhigen Sturen, fordern sie auf,unv stören sie. Unter einander schlagen sie sich,der schwächste Beschäler muß dem stärker» wei«chen, und dieser bedeckt die mehrsten Stuten,und mehr, wie seine Kräfte es ihm erlauben,daher wider Vermuthen die Begattung unwirk-sam wird, und viele Stuten gelte bleiben. DieBeschäler kommen so vom Fleische, daß ihre Ge-rippe nur mit der Haut überzogen bleiben, underst nach langer Zeit, oder auch^.gar nicht, er-halten sie, wenn sie das Leben und gesundeKnochen behalten, erst ihre vorige Gestalt wie-dep. Man muß also vielfältig mtt schweren ko-sten neue Beschäler anschaffen, wodurch derVortheil des Gestütes völlig vernichtet wird.Hierzu kommt nun noch, daß sich,Beschäler undSturen begatten, die sich wegen ihrer Tempera-mente so wenig, als wegen ihrer äußerlichen Ei-genschaften zusammen schicken, wodurch man YenVortheil verliert, gute und schöne Füllen zu zie-hen. Auch wird man der Nachricht beraubt,den Vater des Füllens mit Gewißheit angebenöu können, daher kein Beschalregister statt sin-ket. Alle diese Unbequemlichkeiten wird ein je-der kluger Gestütmcistcr vermeiden, und daheran keine solche Art der Begattung denken.
Die dritte Art ist für wilde Gesiüte dienatürlichste und schicklichste; nur kommen auchUnbequemlichkeiten dabey vor. i) Man kannniemahls wissen, von welchem Beschäler ein Fül-len abstamme; 2) Es bedecken auch drittehalb-jährige Hengste, und eben so junge Stuten wer-den bedeckt; dqher nothwendig zwischen durchauch kleine, schwache, elende und krüpplichr Fäl-ien fallen müssen. ,
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