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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

Die Bestätigung dieser Wahrheit sieht man Ian den' heerdenweise aus wilden Gestüten zumVerkaufe herbey getriebenen Pferden aus Um !gärn, welches schlechte, elende, kleine Thiere sind,und um weniges Geld verkauft werden. Eskönnen auch keine andere, als solche kleine elendePferde erwartet werden. Mir wissen, daß sichsowohl der Begattungstrieb, als die Fähigkeit,seines gleichen hervor zu bringen, sehr frühe bey !den Pferden einfindet. Da nun die Pferde, so*wohl Hengste als Stuten, beständig unter e.im jander herum laufen, und sich ihren Trieben oft jnichts widersetzt, so folgen sie selbigen, und zemgen Füllen auf Füllen, woraus natürlicher Wense nichts Gutes entstehen" kann. Inzwischen istbey solchen wilden Gestüten keine andere Artder Begattung möglich.

Die Bedeckung im Freyen ist also der Umbequemklchkeit wegen, außer der ersten Art, untergewissen Bedingungen, in zahmen Gestüten nichtnachzuahmen. Man har dafür das Beschäle"aus der Hand erfunden, welches zwar ohueGefahr geschieht, aber oft eine schlechte Aerndtehoffen läßt. --

Wenn man die Vortheile der Arten, imFreyen zu bedecken, mit den Nachtheilen, die !bis jetzt bekannt sind, vergleicht, so werden je"^allemahl überwogen, daher man billig darauf ^denken mußte, den Schaveü zu verringern u»v .den Vortheil zu vergrößern: Man erfand also >das Beschälen aus der Hand, wobey man fre^ ,lieh allem Schadem vorbeugete; auch die Vor^ >theile erhielt, schöne und bessere Füllen zukommen; aber die Anzahl der Füllen ist dadurchaußer allem Zweifel verringert, weil durch deZwang, welchen die Stute dabey ^"det, ^