Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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Cmpfängniß verhindert wirb. Man sollte mitdieser Art diejenige, deren Prizclius nachdem obigen erwähnt, überall verwechseln, weilman in allen Gestüten dazu leicht einen beque-men Platz findet; allein die Leute sind nichtleicht von alten Gewohnheiten abzubringen. Die-ser Umstand macht mehr Schwierigkeiten als dieSache selbst. Gemeiniglich sind die, welche einsolches Geschäft eine Reihe von Jahren unter-Handen gehabt haben, wider alle Neuerungen, undglauben nicht, daß es bester seyn könne, wie siees machen, zumahl wenn eine sonst nicht gckann-te Mühe die Neuerung begleitet, welches hiernicht zu vermeiden ist, da mehr Zeit und Auf-passen erfordert wird, wie bey dem Bedeckenaus der Hand. 'Sir machen viele Schwierigkei-ten, um nur ihre alte Weife beyzubehalten.Will ein Gestütmcister eine Aenderung treffen,so muß er sich Leibst, damit , beschäftigen, und daserste. Jahr allen -Fleiß und Zeit anwenden, undwenn er denn durch eine reiche Aernre der Fül-len schadlos gehalten wird, ist feine Mühe ver-golten, und hat er das nächste Jahr nicht nö-thig, mit eben dem Fleiße zu arbeiten, sondernseine Untergebenen, die nunmehr hinlänglich un-terrichtet sind, können es bequem verrichten, unddürfen keine Schwierigkeiten erfinden, welchesie der Sache entgegen setzten.

Bey dem Beschälen aus der Hand werdengemeiniglich drey Leute erfordert. Einer hältund koppelt der Stute die Hinterfüße, damitsie nicht schlage. Der zweyte und dritte führenden mit einem Kapzaume versehenen Beschäler,in besten Ringe Longen geschnallt sind, herzu;der eine von -dicffen senden zieht, bey dem Zeu,

gungsaktus den- Schweif dee Sture zur Seite;

der