Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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446 Pferd.

werden; sind sie aber mit der Sache erst eine !mahl bekannt, so werden sie feurig genug.

Einen jungen Beschäler muß man das ee<stemahi mit einer alten geduldigen Stute sich ^begatten lassen, und einer jungen Stute muß ^man einen alten gelassenen Beschäler zutheilen,damit die jungen Thiere nicht gleich furchtsamgemacht werden. welches durch das Wütenzweyer jungen Thiere gar leicht geschehen kann,da dcyde unruhig dabey sind. Es trifft sich oft,daß eine kleine Stute mit einem großenschaler, und eine große Stute mit einem kleinenBeschäler begattet werden sollen, wo man denn 'zu ihrer Gemächlichkeit einen dazu bequemenPlatz wählen muß. In dem ersten Falle stelltman die Stute an einen Berg, damit sie vornthöher stehe, wie hinten, und nachdem der B?r-mehr oder weniger abhängt, kommt der Beschäller um so viel niedriger zu stehen, als eü nöthigist, damit er mir Gemächlichkeit zur Stute koM* !wen könne; in dem andern Falle aber, welcheam mehrsten vorkommt, muß die Stute tiefetstehen, wie der Beschäler. Wollte man die St"'len gleichsam im Zwinger einklemmen, wie ^unter andern Herr von Sind angegeben h^,so würden zuverlässig die mehresten unbefruchtetbleiben.

Das Beschälen aus der Hand ist überhauptaber mir zu vielem Zwange verbunden, und derGrund, warum von einer großen Anzahl St>"ten oft nur wenige befruchtet werden.verständige sollten sich daher die Verbessern"-derselben angelegen seyn lassen.

Man kann leicht denken, daß das Sp^nen, welches die Stute dulden muß, und über^Haupt der Zwang, welcher bey dieser Art be