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Gestüten nicht an, weil man da einen jungenraschen Beschäler haben muß, wie es oben beyder Beschreibung des Sennergestütö schon be-merket wurde. Ein Probirhengst wird oft zumBeschalaktuö gereizt, und muß »«verrichteterSache wieder an seine Krippe. Ihn befallen da-her zu Zeiten schädliche Krankheiten, denen mandadurch zuvor kommt, daß man ihn dann undwann eine Sture von geringem Werthe bedek«ken laßt, welches um so mehr bey jungen Pro-bierhengsten nöthig ist.
Eine Sture wird nicht allemahl gleich vondem ersten Beschälen befruchtet, sondern es mußder Zeugungsakrus gemeiniglich mehrmahls wie-derhohlt werden. Alan wählt dazu jedesmahlden 9ien Tag nach dem zuletzt geschehenen. Ei-nige Kunstverständige wollen hierbei) angemerkthaben, daß man die Wiederholung des Abendsverrichten solle, wenn das Beschälen das vorher-gehende Mahl am Morgen vorgenommen wäre,Und umgekehrt, damit eS von besserer Wirkungsey. Vielleicht empfindet eine Sture am Mor-gen, und eine andere am Abend mehr Reiz do§u.Inzwischen muß es jedesmahl im Kühlen ge-schehen.— Daurtt die Stute sich bey dem Sprun-ge bewahre, pflegen einige, nach dein Beschälak-tus die Stute zu traben, in das Wasser zuleiten, oder einen Evmer voll Wasser vor dasGlied zu schütten, oder auch sie mir einer Ru-the oder Stock über das Kreutz zu schlagen,Welches alles auf Vorurrhcilen beruhet, und da-her keiner Nachahmung verdient.
Eine Stute ist vierzehn Tage oder dreyWochen rostig, das ist, in der Beschaffenheit,daß sich ihre Natur zur Empsangniß angeschickthat, wenn sie nicht zu Anranze der Hitze gleich«er. rechn. Lnc. ex. Theil. Ff , b--