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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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451
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Pferd.

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Gründe hoben. Man kann immer dieser Vor-schrift ohne Nachlh.il folgen, und sollte sie nichtso wirksam seyn, wie man angibt, welches schwerju untersuchen ist: so kann sie auch niemahlsschädlich werden. Stuten, welche viele Hiheverspüren lassen, oder von der Art sind, daß siesich beständig bedecken lassen, muß man in einemTage dreymahl bedecken lassen, weil durch die er-sten Sprünge ihre Hihe gemäßigt, und die Na-tur geschickter gemacht wird, zu empfangen.

Man halte bey den Alten noch gewisseKunstgriffe, wodurch sie von ihren StutenHengst, oder Stutsüllen zu erzwingen suchten,tvobep sie auf die Himmelreichen, in welchendie Bedeckung geschehen mußte, genau Acht ga-den. So sehr man überzeugt ist, daß Leute,welche sich mit dergleichen abergläubischen Din-fn unterhalten, von der Unabhängigkeit der^arur schlecht unterrichtet gewesen seyn müssen,gewiß ist es doch, daß man noch seht ker-Zleiche,, Leute findet, welche es an dem Abstei-fn des Beschälers oder auf andere Art erken-nen wollen, ob das zukünftige Füllen männlichesvder weibliches Geschlechts seyn werde. Siepichen darin den alten Wehmüttern, die sich*'ner ähnlichen Weisheit rühmen.

Es gibt übrigens auch einige Stuten, dieSar ni^ rossig werden wollen. Das beste und^gemeine Mittel, dessen man sich bedient,, umfrostig in machen, ist, daß man sie in einergewissen Entfernung bey einem Hengst stellt, derste durch das Wiehern reiht. Alle sonst zu ge-brauchende Mittel sind verwerflich, und die na,iürlichen die vorzüglichsten.

. Wenn eine Stute keine Hihe merken laßt,^ Pflegen einige gleich mit Medikamenten an,

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