Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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maß eingerichtet. Viele pflegen die jungen Hengst,füllen von dem Alter, wie wir sie vor uns ha«ben, als viertehalbjährige, mir einer Halfter zubefestigen. Der "Stall k lst daher mit abgeson-derten Streuen gezeichnet, wovon jede 4 Fußbreit und 7 Fuß lang ist. Andere lassen solcheFüllen, aus zwenfachem Grunde, noch ohneHalfter herum gehen. Einmahl sind solche Thierein einer beständigen Bewegung; denn sie gehenbald in diese Ecke, bald in jene, welches ihnenzur Beförderung des Wachsthums sehr zulrag-lich ist. Zweutens aber bedürfen sie nicht sovieler Wartung, als an der Halfter; denn dasPutzen fällt sowohl weg, als auch die nothwen-dige Bewegung, die ihnen an der Longe fasttäglich verschafft werden muß, wenn sie einmahlan der Halfter stehen. Man wird wohl sagen:das letzte sey nicht nöthig, weil man ihnen nurdie Halfter lösen, und sie auf dem Hofe herumlaufen lassen könne. Das wäre freylich thun.lich; aber was für Mühe würde es nicht ma-chen, sie wieder in die Halftern zu bringen?Diese Gründe sind wahrscheinlich hinreichend,die Füllen von diesem Alter noch ihrer Freyheitju überlassen. Das nächstfolgende Jahr, wennsie noch einmahl die Weide genossen haben, kannMan die Hengste nach dem Orte ihrer Besinn,mung führen, sie den Winter über daselbst ma.ßig ernähren, und demnach den nächsten Som-mer zum letzten Mahle auf die Weide schicken.Will man aber die Hengstfüllen w lange imGestüte lassen, bis sie zum vierten Mahle aufdie Weide gehen: so kann man den Platz diesesGestütes um so viel größer nehmen, und die"och mehr nöthigen Stalle bauen. Die Stutfüllen werden statt alter, abgängiger Stuten

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