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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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462 Pferd.

eingesetzt, und also unter die tragbaren der-mengt.

Alle diese Stalle müssen nun so eingerich-tet werden, daß man, mittelst angelegter Röh-ren und Pumpen, aus dem in der Mitte desHofes sich befindenden Brunnen, das Wasser indie Krippen der Stuten und Füllen pumpenkönne, woraus die Thiere saufen, und wenn siegewffcn baden, so laßt man das Wasser wiederaus den Krippen, welches mittelst eines Zapfens,der am Ende der Krippe angebracht ist, wo sieum ein Paar Zoll niedriger, als an demandern Ende seyn muß, in Röhren laufen, diees aus dem Stalle führen. Dadurch werdendie Krippen beständig rein gehalten. Die Pum-pen müssen außerhalb der Stalle stehen, undihre Halse müssen durch die Mauern auf denKrippen ruhen, so sind sie auf keine Weise hin-derlich. Auch ist es gut, wenn die Einrichtunggetroffen werden kann, daß man von dem Bo-den das Heu auf die Raufe, lind das Futter,mittelst angebrachter Schlauche, in die Krippeschütten kann, wodurch vieles ersparet wird, weildurch das Schleppen allemahl etwas unter dieFüße getreten wird. Ueberdem können wenigerLeute bey dieser Bequemlichkeit die Wartungversehen. Bey diesen Thieren pstegt man desNachts keine Wache anzustellen, wiean Marstäl-len; dennoch aber ist es nützlich, daß ein Knechtwenigstens im Stalle der Stuten schlaft. Manmuß, deshalb in einer Ecke dös Stalles in derHöhe von 7 bis 8 Fuß ein Behältniß zu einemBette machen, wozu eine Treppe von außenführen kann, und damit kein Raum von demStalle verloren werde, hängt man dieses Be-hältniß an die Balken. -