Pferd.
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abgesondert, auch zwey bis dreymahl umgetrie-ben werden können.
Weiden, welche auch "in einer Gegend un-unterbrochen an einander liegen, sind doch öf-ters in Ansehung ihrer Güte sehr verschieden,und wenn das ist, so muß man den Stucendie vorzüglichste Weide zutheilen, wo die naht/haftcsten Gräser und Kräuter wachsen, weildiese sie am mehresten bedürfen, indem sie ihreFüllen ernähren, und ein anderes bey sich ent'wickeln müssen. Ist der besonders gute P!a§nicht so groß, daß er alle Stuttn mit dem be-nöthigten Hornviehs ernähren kann: so sondertman die gelten davon ab, und gibt ihnen desnächsten. Um solchen Raum werden Einschrän-kungen gemacht, damit sie nicht entweichen, auchkein anderes Pferd zu ihnen aus angranzendenWeiden kommen könne. Der Herr vonsagt in seinem vollkommenen Stallnieistex S-— „Diese Weide ,rnuß durch Mauern oder hohePallisaden, damit kein Pferd darüber springen,und auch kein Wolf hinein kommen könne,drey Schläge abgetheilt werden rc." — An El-chen Orten, wo Wölfe sind,, ist diese Versiebtnöthig; allein man hat dafür in Deutschlandgesorgt, dieß schädliche Thier zu vertilgen """man würde daher eine sehr vergebliche Ausgabemachen, die vielleicht mehr kosten dürfte, als d>eganze Anlage des Gestütes, wenn man einweitläufiges Gestüte mit einer Mauer umgebe"wollte. Pallisaden würden wegen der Repar^tur noch kostbarer werden: denn man könntsicher darauf rechnen, daß man alle io Iahtneue Pallisaden haben müßte, wodurchdie Wälder ziemlich mitnehmen würde.
Gestüten muß man immer die Sparsamkeit