Pferd.
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ihnen Haferstroh das liebste, woran man sie sosehr gewöhnen kann, daß sie es ohne Verwi-schung mit Heu, recht gern fressen. Das ihnenzu reichende Futter wird von gleichvielen Gar-ben unausgedroschenem Rauhfutter, worunterErbsen, Bohnen und Wicken zu verstehen, undauögedroschenein Rockenstroh geschnitten; wovon«ine jede Stute täglich 1 halben hannoverischenHimbten oder Scheffel bekommt. Dieses Futterwird in dren Theile getheilt, und ihnen desMorgens, Mittags und Abends jedesmahl einerdavon gereicht. Kann man die trächtigen Stu-ten vor den gelten erkennen, so sondert man sievon einander ab, und entzieht den gelten Stu-ten ein Drittel von ihrem Futter, das man denträchtigen zuleget.
Die vier« und dreyjahrigen Stutfüllen be-kommen eben dieses Futter, nur in geringermMaße, nach ihrem Alter; die zwey- und einjäh-rigen Stutfüllen aber Heu und geschnittenenHaftr mit geschnittenem Rockenstrotz vermischtDie'abgesetzten Füllen werden in den ersten l 4Tagen mit gutem Heu und Kleyen. mit fein ge-schnittenem Stoh vermischt, unterhalten; nach-dem wird ihnen sehr fein geschnittener Hafer,mit geschnittenem und darunter gemischten Rok-kenstroh, gegeben. An den Orten, wo Buchwei-zen wächst, ist diese Frucht für Füllen eine vor-treffliche Nahrung.
Vierjährige Stutfüllen, wenn sie zum Be-decken bestimmt sind, können eben so gehaltenwerden, wie in dem vorhergehenden gesagt tst,und wenn sie noch ein Jahr unbedeckt bleibe»sollen, gibt man ihnen täglich 10 Pfund ver-mischtes Heu und Stroh, lind etwa ein'DrHe-hannöv. Scheffel von dem für Stuten geseW *krncn Futter. Drey-