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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferv. 56 z

auch »in Knecht an der Pumpe stehen, um den Trogso oft voll zu pumpen, alS er leer ist. H er bleibendie Stuten etwas über eine Stunde, während wel-cher Zeit die noch im Stalle stehenden Stuten vonden Knechte», die sie zu warten haben, abgestriegeltund mit der Kardätsche abgebürstet werden. Daßdieses Geschäft in so kurzer Z it nicht mit der Sorg.kalt geschehen kann, mit welcher man andere Pferdegewöhnlich putzt, die ganz von. Staube gereinia.twerben sollen, ist leicht einzusehen; indeß w.rden siedach in so fern davon befreyt, daß die Unreinigkeitihrer Gesundheit nicht nachtheilig seyn kann. Wennjene in der Vermachung befindliche Stuten wieder>u den Stall gelassen und angebunden sind, so wer-den die noch im Stalle stehenden heraus gelassen.Die nun wieder in den Stall gekommenen werdenjetzt wie die vorigen gereinigt, und die auf den Hofgelassenen bleiben gewöhnlich daselbst so lange, bisdas Futter in die Krippen vertheilt ist, wo sie esdey ihrem Wiederhereinkoinmen finden. Währendj 'e Pferde ihr Futter fressen, verzehren die KnechteU)re Mittagsmahlzeit; jedoch bleibt der Knecht, wel-ker die Wache hat, nn Stalle; so wie er sich über-haupt in den 24 Stunden seiner Wachzeit nicht ausStalle entfernen darf. es wäre denn, daß dieWach< vpn einem anderen Knechte übernommen?Urde. Uy, 1 uhr wird adermahlS Heu in ^>e Rau-ten geworfen, und wenn die Pferde dieses verzehrt^den, so werden wieder Zo Stuten auf den HofWaffen, woselbst sie ihr frisches Wasser zum saufen. uuven. Diese bleiben von 2 bis 4 Uhr, und die an»crn von 4 h uhr daselbst. In kurze,, Tagen. to diese Zeit abgekürzt. Bey heftigem Frvstwet,er abxr werden die Stuten, in Ansehung des Sau-und des HerauslaffenS auf ben Hof, ganz an-drs behandelt. Um ü Uhr Abends erhalten sie wie-ihr Futter. Nach demselben wiro ihnen diestreit gemacht, und wenn sie das Futter verzehrtvaben, so wird ihnen auf die Nacht ihr Heu aufu>e Raufe geworfen.

Da zu Verbesserung der Weiden ein Theil der-mve„ umgeackert, gedüngt und gewöhnlich mit Ha-besäet wird, so braucht man das von selbigen ge-wonnene Stroh in der Art, daß wöchentlich ein-,rechn. Enc.LX. Theil. Nn auch