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Pferd.
belegt haben, nicht alte ausrangkrte Kutschpferdde oder kraftlose zu Schanden gerittene Schu^pferde, zu einem Zweck verwenden, der den Nut*zen des Allgemeinen, das Beste des Landes, desUnterthans, und selbst auch des Fürsten betrifft.
Mit aufmerksamer Sorgsamkcit sollte ma"die Beschäler wählen, die sich zu der eigenenRaße, zu dem besonderen Schlage von Pferdenfür die eine oder die andere Provinz schicken;von der Auswahl dieser Hengste hängt die Ve"besserung des Landgestütes ab.
Ein anderer Nachtheil, welcher den gute"Fortgang eines Landgestütö hindert, ist gewöhntich die zu weite Entfernung der Beschalltetvon einander. Wie beschwerlich ist es für de"Landmann seine Sture, von welcher er nownicht einmahl gewiß weiß, ob sie den HeNS"annehmen wird, meilenweit zur Bedeckung^bringen. Wie oft schlagt sie, weil sie nochrecht rostig ist, den Hengst das erstemahlab, und der Bauer muß in einiger Zeit lWeg von neuem wiederholen; und nimmt 1'ihn auch wirklich an, so muß er sie dochzwey bis dreymahl zum Versuchen brMS^'Welche Zeit verliert da der Landmann! üein irriger Wahn, wenn man glaubt, d"ß dLandmann im Monath März, wenn dieschälzeit angeht, weniger beschäftigt sey,jedem andern Monathe des Jahres. D" ^schäfte des Landbaues sind so mannigfaltig. "abwechselnd, daß gar keine Zeit ohne diesehingeht, und wenn dieß auch wäre, so ^Loch allemahl auch in ganz nahender Verschiedenheit des Bodens, den verfmrien Arten von Kultur und den übrigen ^hältnisten jedes Einzelnen, gar nicht dieselbe I