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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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es schwer seyn, die Landpferdezucht zu ver-bessern.

Liebevolle, zuvorkommende Zurechtweisung. von Seiten des Gestüts-Aufsehers und anschau-Ueber Vortheil und Freyheit, welche ihm dieRegierung zugesteht, sind die einzigen Mittel,den Bauer zli der Pferdezucht zu ermuntern.

Viele Gestätsausseher hindern den gutenFortgang des LandgestükS, auch bey der bestenEmricdruna desselben, weil sie keine andere Mil*tel, den Bauer zur Pferdezucht zu ermuntern/ jkennen als die zwangvollen. >

Der Bauer aber hat die eigne Art vonEmvfindlichkeit, die fast den mehrsten Menschtgemein ist, daß er sich nicht gern über einenGegenstand,von Strafen vorreden läßt, der veNfeinem freyen Willen abhängt, weil er stlN ^eignes Interesse betrifft. !

So sollte man auch in der Auswahl ^ !

Stuten zur Zucht, die ersten Jahre nach derErrichtung des Landgestüts nicht so bedenktseyn. Ist bey dieser Anstalt Freyheit desdels, und völliges Eigenthumsrecht auf ^Fohlen dem Unterthan zugestanden, so wird sin der Folge schon selbst auf bessere undnere Stuten bedacht seyn, und fallt nicbfauch von der häßlichsten Mutter ein sefd^Fohlen? Es krankt den Bauer, sich von eineVortheil zurückgesetzt zü sehen, auf welche"mit seinem Nachbar gleichen Anspruch ä"

^ cken bat, ob er gleich nicht, so wie dieses 'den Verhältnissen steht, sich sogleich ein seh ^rcs Mutterpferd zu kaufen; und so ein e«nM,Mißvergnügter kann in einer so enge Verb» ^neu Volk-klasse, als die Bauern ausmachen, ^