Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

an eigenen Pferden, jedoch keinen Mangel anWeiden, Wiesen und gesunden zweckmäßigenErziehungeörkern für die Fohlen litte, durchgur eingerichtete Militairgefiüte seine (^avalle»rie selbst remontiren; allein der Dienst einesSoldaten, der zu jeder Zeit marschfertig undKrieg zu führen fähig seyn soll, widerspricht chner Einrichtung, die einen groß.n Theil derMannschaften eines Kavallerieregimentes auflange Zeit unberitten, und nach ihrer wahre"Bestimmung unbrauchbar machen würde, w>tso großen Vortheilen sie auch übrigens für d»sInteresse des Staats von einer andernbetrachtet, im Frieden verbunden wäre.

Außer einem Versuch, welchen man w.dieser Art von Gestüten in den Oesterreichischscrlichen Staaten gemacht hat, kann man keineArmee aufstellen, in welcher diese Pferdesgebräuchlich wäre. Nur nach einigen jedochunbewährtcn Nachrichten soll diese Art die ^vallerie zu remontiren auch im spanischen D>ewsie bey einigen Regimentern üblich gelvest"seyn.

Die Einrichtung davon, welche man ^dem Kaiserlichen Heere unter der HberauMdes Generalmajors l'^nckris machte, war Igender . r,

Jedes zur Pferdezucht bestimmte '

sier- oder Dragonerregiment empfing einen Vschäler, der beym Stäbe bleiben wußte, ^mit demselben die Belehrung, wie er gen 2gewartet, und im Begatten gehalten wer

sollte« ir^^go-

Bey jedem dieser Kürassier- undnerregiiyenter wurden dreyßig bis viM'gschönsten und besten Stuten ausgewählt,