Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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6io Pferd.

sie den Stuten, wer weiß wie weit, nachlaufen,und mit andern Pferden ihres Geschlechts inKrieg gerathen. Will indeß ein Landwirth vonseinen Ackerpferden auch zugleich einige Füllenmit anziehen, so sind dazu allerdings ein oderein paar Hengste nöthig. Es ist aber auf keineWeise rathsam, diese mir ins Gespann zu neh-men. Denn eines Theils thut das Fahren m>tBeschälern niemahls gut; anderntheils würdeauch ein durch beständige schwere Arbeiten ab*gemalterer Hengst nicht ordentlich zum Besehtlen gebraucht werden können. Wer bey seinerWirthschaft Füllenzucht treiben will, der muß da*zu einen eignen Hengst halten, und denselbennicht in ein eigentliches Ackergespann bringen/sondern, da die völlige Ruhe ihm auch nach*theilig ist, ihn zu andern mäßigen Arbeitnzwischendurch gebrauchen.

Bey einem Kntschenzuge geht es viel ehsran, Hengste zu gebrauchen, weil Kutschpferde >Nder Regel nicht so abgetrieben werden, als A>"kerpferde, und man hat zugleich noch daszu erwarten, daß Hengste nie ganz durchgeh^weil sie im Laufen gleich anfangen sich zu best'sen, und daher bald stille stehen.

, Eine Stute, die noch nie gefohlet hat,würde ohne Zweifel besser zu einem Ackerpftt^zu gebrauchen seyn, als ein durch die Entman*uung geschwächter Wallach, weil sie niehrerKräfte und Ausdauer besitzt; allein es gibt noMeinige Bedenklichkeifen hierbei). Eine Stute, d>nicht vor dem Hengste in Acht genommen, odewohl gar zum Füllen ziehen mir gebraucht wir -verliert dadurch von ihren Kräften, und lstletzte Zeit vor dem Werfen als auch ^

so lange das Füllen saugt, nicht recht brau^