Pferd.
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der Hafer ist. Die schwereren Getreidearten,die den Pferden mehrere Nahrung zu geben imStande sind, kann man aber nicht immer ingleichem Maße entbehren. Man hat daher invielen Landwirthschaften ein Gemenge von gleichvielem Rocken. Gerste, Hafer und Wicken oderErbsen zur Fütterung der Pferde eingeführt,und es das Mengefurrer genannt. Dieses istnicht bloß weit kräftiger, als der bloße Hafer,sondern kann auch den Pferden nicht schädlichwerden. Denn sollten auch die schweren Getrei«dearten, nähmlich Rocken, Weihen und Erbseniu viele Nahrungssäfte geben, ss werden siedoch durch die mit untermischten leichteren Ge-treideorlen, als Hafer und Gerste, wieder gemä-ßigt und unschädlich gemacht.
Es ist hierbei) aber zu unterscheiden, ob diePferde nur bloß Arbeiten bey Hause, alsPflürgen Eggen, Mistfahren, Holz« und HeufahrenW- verrichten müssen, oder auch öfters zu weitenschweren Reisen, um das gewonnene Getreide"ud andere Wirthschaftsprodukte zum Verkaufeverfahren, gebraucht werden. In dem erstenHalle wird es zureichend seyn, wenn ein jedesPferd von dem vorhin bemerkten Mengefutter^glich zwey Berliner Mehrn bekommt. Diesewerden, wegen des untermischten schweren Ge-treides, immer dren Mchen reinen Hafers gleich^schätzt werden können. In dem letztem Falletst einem jeden Pferde wenigstens ^ Mehr, auchtvohl, wenn die Reisen häufig vorkommen undweit gehen, eine ganze Mehr von diesem Men-gefulter täglich zuzusehen.
Es ist nicht wirtschaftlich gehandelt, wennwan den Pferden nicht beständig einerley Fut-termaß gibt, sondern nach Verschiedenheit der
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