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Pferd.
Arbeiten bald abbrechen und bald wieder zusehenwill. Das Zusetzen des Futters zu der Zeit,wenn die Pferde schwere Arbeiten verrichtensollen, kann von keiner Wirkung seyn, sondern idie Pferde müssen die dazu nöthigen Kräfte i' schon vorher gesammelt haben, und folglichallen Zeiten durch eine angemessene gute Hätte*ri'.na in einen gleichen Stand gesetzt werden- ^Jedoch ist hierbey zu bemerken, daß unter weiten ,Reisen solche verstanden werben, worauf wenig*stens einige Tage hingehen. Kurze Reisen, d>e §in einem Tage verrichtet werden, und woben diePferde des Abends immer wieder in ihren Stallkommen, können nicht dahin gerechnet werden.^
Die innere Güte und Nahrhaftigkeit dc»Gecreides kann nur nach dem Gewichte desstl* !ben beurtheilt werden. Eine solche Bestimmungist schon in dem König!. Preußl. Marschreg^rnent vom zten Jan. 1752 geschehen, und eskann ein jeder Landwirth bey der Festsetzung d^täglichen Futterkorns für seine Pferde sich a"sh !darnach richten, da ein gutes Ackerpferd und elN iCavalleriepferd im Kriege und auf dem -
sche wohl gleiche Kräfte, folglich auch gleichtFurter nöthig haben dürften.
Nach diesem Marschreglement ist aber eintägliche Ration für ein schweres Cavallerier "NDragonerpferd nach dem Berliner Scheffel ftll'gesetzt, entweder z Metzen Hafer, oder ?rMetzen Gersten, oder 2 Metzen Rocken. .
Diese Satze kann ein Landwirth, derseinem Pferdestall gern eine richtige Futteror^nung beobachten will, füglich zum Grunde ^gen; jedoch muß er, wenn er bloßen Hüfte, ^ne Vermengung mit einer andern Getreidefüttern lasten will, vorher sehr wohl