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vb auch der Hafer das erforderliche Gewichthalt. Die Erfahrung lehrt nähmlich, daß dasGewicht des Hafers in vielen Gegenden weitgeringer ist, als eS in dem vorbemerkten Marsch-reglement im Verhältniß zu den anderen Ge«treidearten angenommen worden. Besonders ver-spürt man dieses in den Bruchgegenden, wo der-selbe zwar häufig zu wachsen, in seiner Güteober desto schlechter zu seyn pflegt.
Wie sich Wicken und Erbsen zu den übri-gen Getreidearten in Ansehung des GewichtesEhalten, ist in dem gedachten Marschreglementnicht erwähnt, weil es bey der Cavallerie nichtgewöhnlich ist, diese Früchte zu füttern. Auchder Landwirthschaft kann man diese Früchtenicht unvermischt füttern. Die Wicken sind ge-n^bhnlich wegen des vielen darunter befindlichenRadeng zu bitter, als daß sie die Pferde un»vermischt gern fressen sollten, und sie müssen da-her allemahl wenigstens zur Hälfte mit Haferoder Gerste vermengt werden.
, Die Körner der Erbsen sind gewöhnlich sohart. daß sw yhne eingeweiht zu seyn, von denPferden nicht mit Nahen genossen werden kön-"km Wie viele Unbequemlichkeit dieses Ein-weichen und Aufquellen der Erbsen verursache,xs deri Knechten nicht füglich«verlassen könne, ist zur Genüge bekannt. Wenn^gleichen eingequellte Erbsen länger als 24bunden stehen, und nicht sofort weggefuttertwerden, so sind sie sauer und alsdann für diePki-roe ungenießbar. Die Knechte, die einensolchen Fehler begangen haben, lasten die PferdeUeber hungern, als daß sie solchen bekennen und>rcyw:!!ig anzeigen sollten. Sind sie aber auchaufrichtig genug, solches zu thun, und um an-
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