Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

Lss

mit einem Stampfeisen klein gestoßen, und her«nach mit dem Häckerlinge aufgemenget werden.Die Erfahrung lehrt, daß die Pferde solchenicht allein in dieser Art sehr gut und gern !

fressen, sondern dabey auch in dem besten Zu- ^

stände bleiben. Jedoch muß nie ein größerer ^Vorrarh zubereitet werden, als die Pferde»4 Stunden verzehren können, indem die Kar-toffeln, wenn sie nach dem Kleinstampfen >äm ^gere Zeit liegen, verderben und unschmackhast ^werden.

So mehsrcich nun übrigens die Kartoffel"auch sind so kann man doch nicht leugnen, daßste nickt auch viele wässerige Theile enthalte",welche bey der Verdauung ein Schwinden undZusammenfallen derselben verursachen. Aus die-ser Hinsicht muß man die Kartoffeln beym Füt-tern nicht zu hoch in Anschlag bringen, und sienur mit der leichtesten Getrcideart, nahmsi^dem Hafer gleich schätzen, so daß also für ei"Pferd des Tages z Metzen bestimmt werde"- !Der Leib wird den Pferden von z Metzentoffeln zwar mehr angefüllt, als von so vielfer; allein es kommt bey dem Pferdefutter mch-bloß auf die Ausdehnung, sondern auf die ei-gentliche nährende Kraft desselben an.

Es wäre zu wünschen, daß man diese F"t-terungsart mehr in Gang zu bringen s"<§^um solchen Landwirthschaften, welchen diegäbe des Futterkorns zu sehr zur Last f"?"hierdurch ein wohlfeileres Mittel nachzuwetl^-Wollte man auch die Stallpferde nicht m>Kartoffeln futtern, so könnte man doch die gwöhnlichen Ackerpferde hiermit zu erhalten !chen, da in vielen Wirthschaften im Wl"das Futter für diese sehr knapp ist. Am we>