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Pferd.
würde dieses aber den Bauern in hoch liegen-den Gegenden, welche öftres nicht wissen, wiesie ihre Pferde durch den Winter bringen sol-len, zu statten kommen.
UebriaenS muß noch erinnert werden, daßdie Kartoffeln ein schweres Futter sind, und sichnur für solche Pferde schicken, welche in bestän-diger Arbeit stehen, und also im Stande sind,sie gehörig zu verdauen.
Das ^cu ist gleichsam nur als ein Neben»siutterungö»ilrtel anzusehen, wenn die Pferdeübrigens hinlängliches Hartfutter bekommen.Man reicht eS ihnen, um sie desto sicherer trän-en zu können, theils aber auch um ihnen den^eib gehörig ru füllen. Es ist in allen Fällenlndeß völlig hinreichend, wenn sie täglich 8 PfundLammen, welche auch in dem preußischenMarschreglement festgesetzt sind. Nur muß dasHeu selbst von guter Art und den Pferden an-gemessen seyn, weil sie es sonst unberührt liegen«äffen.
Ein gutes Pferdeheu muß nicht aus einemhäutigen Wesen, sondern mehr aus reinem^"ase bestehen. Es gibt inzwischen auf den be-sinn Wiesen gewisse Kräuter, welche den Pfer-den zuwider oder wohl gar schädlich sind. Dahingehört uiuer andern der Wtcsenhahnenfuß, ks-^Uooulus Serie, welchen die Pferde schlechter-dings nicht fressen, sondern sich nur die Gras-halmen dazwischen aussuchen. Wenn davon vielunter dem Heu ist, so kommt ihnen dieses na-türlich nur zum Theil zu Gurr, und sie könnenbey 8 Pfund täglich nicht bestehen. Der Saftb!"'cs Hahnenfußes ist so scharf, daß er aufderHaut Blasen zieht. Die Schafe fressen diesesKram, seiner Scharfe ungeachtet, vorzüglich gern.
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