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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

schlagenen Kartoffelfutterung bedienen: so kömnen sie füglich bey einer täglichen Heuportionvon 8 Pfunv bestehen, und dabey beständig mitarbeiten.

Sieht man auf die Kosten, welche diesebeyden Arten von Pferden verursachen, und be«sonders auf die Menge Körner, welche d>eStallpferde zu ihrer Unterhaltung nöthig habe»,so wird ein Landwirth wohl wünschen, daß erseine Arbeiten mit lauter Graspferden bestreikt"könnte. Allein betrachtet man die Arbeite"/welche beyderley Art von Pferden zu beschaffim Stanve sind, so wird man gestehen müsie"/daß die Stallpferde nützlicher und zuträglich^für eine Wirthschaft sind, als die kraftlose"Graöpferde. Die Gründe, welche gegen ^Gracpferde sprechen, sind folgende:

1) sie können nur halbe Tage zur Arbeitbraucht werden, weil sie in dem arides"halben Tage ihre Nahrung auf dersuchen müssen. ,

2 ) Wer sich also mit lauter Graspfe^

behelfen will, muß noch einmahl so v-,Pferde halten, als er sonst Scallpferderhig hätte. .

z) Sind sie auch zu schweren Arbeiten,besonders zu weiten Fuhren und Re'iAnicht brauchbar, weil das Gras ihnen ke>"Kraft zu solchen Strapazen gibt. «4) Koüen sie gleich an Körnern weniger, ^

die Stallpferde, so ist doch der erforve>

hcer

Aufwand an Heu und Stroh wegen . ^größeren Menge schon sehr bedeutend, ""w- n man all-s gegen einander berechn^wrll, so wird der erforderliche Aufwand d«w/welchen dre Stallpferde verursachen, ^