Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

unter andern den rothen Klee als ein Gewächs,Laß allen Vieharten, und besonders den Pfer-den ein sehr gesundes und kräftiges Nahrungs-mittel ist, anwenden. Man weiß durch viele Er-fahrungen, daß Pferde, welche mit Klee gefuttertwerden, keines anderen Futters bedürfen, sowLern dabey die nöthigen Arbeiten, eben so wiebey dem Harrfutter verrichten können. Sie werden sogar dabey mitten unter der Arbeit ml"thig, und nehmen dabey augenscheinlich zu. Dasgemeine Gras gibt den Pferden zwar auchFleisch unfein gutes Ansehen, sobald sie aberetwas anhaltend arbeiten müssen, geht Fleisch-Muth und Kräfte in kurzer Zeit wieder verls'ren. Der Klee gibt den Pferden hingegen wichliehe Kräfte, die sie zu schweren Arbeiten Emachen. Mit diesem Kleefutter können die größ'ten und stärksten Ackerpferde, ja selbst Kubxferde, in den vier Sommermonaten, ZuM^-Zulius, August und September, wenn dazu ^gehörige Einrichtung getrosten wird, unterhalbwerden, ohne daß man sonst etwas anHeu oder Häckerling auf sie verwenden darf-Um vier Monathe hindurch für die Pl^°hinlängliches Kleefutter zu haben, reichtvöllig aus, wenn man für jede drey Ptvzwey magdeburgische Morgen mit Klee besa^Der Klee will zwar keinen ganz geringe«/wenigsten einen sandigen Boden haben; l'uzw>sehen hat er doch in einem Mittelboden ein ^ 'tes Gedeihen, und wächst darin öfters besst 'als in den starken und nassen Aeckern, we"überhaupt ein mürbes und lockeres Erdrel-liebt. Auch selbst in den schlechtesten Gegelch^wird es wohl wenige Landgüter geben, wo »Eso viel von gutem Mittelboden vorhanden w>a ^