Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 5ZZ

die Pferde auch bey dem richtigsten Futtermaßedennoch in schlechten Umständen findet, indemihnen das, was sie nicht gefressen haben, auchnicht zu Gute kommen kann.

Nach den oben angesetzten Futtersätzen be«kommt ein Pferd in 24 Stunden an Futter-korn und Häckerling zusammen geregnet über-haupt i6 Mctzen. Wenn nun diese ic> Metzenin 6 bis 8 verschiedene Futter vertheilt wer-den, so entstehen daraus Futter, welche die Pfer-de in einer halben Stunde nicht bezwingen kön-nen. Schüttet man ihnen hingegen bey jederAbfütterung nach und nach fünf kleinere Futter?in, s» fressen sie alles mit Begierde auf.

" 2. ÄuS dem vorhergehenden ergibt es sich"un schön von selbst, daß die Krippen fleißig ge«keitiigr werden müssen. Auch bey den rtiäßigsten«uttern fressen die Pferde doch bisweilen, nichtulleg so rcin aus, daß nicht noch ein wenigestn der Krippe zurück bleiben sollte, Diese Ueber-blcibsel bekommen an sich nicht nur einen saue-^ Geruch, sondern theilen denselben auch demuvrigen mit. Hefters schleichen sich auch Hüh-"sr in die Pferdeställe, und verunreinigen dietappen; welches auch von Spinnen und ande-Ungeziefer geschieht. Es ist daher sehr noth«die Krippen von diesen und sonstigenUneinigkeiten zu säubern.

- z' Das Heu muß den Pferden nicht nach^illkühr vorgelegt werden, sondern besondersulsdann, wenn sie erhitzt in den Stall.konlmpn,getränkt werden sollen.

4. Hefters und mit Vorsicht müssen 'dieA^.-de getränkt werden, besonders wenn sie auf^nfiitter üeben, welches zu seiner gehörigenVerdauung vieler Feuchtigkeit bedarf. Kein Pferd

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