Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

muß aber nach dem Ausspannen eher zu saltfenbekommen, als bis es eine Fütterung Heu auf-gezehrt hat. Ihm in diesem erhitzten Zustaiivesogleich Äörnerfutter zu geben, ist fast noch schäd-licher, als wenn es gleich saust, und sie bekom-men nach einem solchen Futter sehr übelc Zu-fälle. Besonders ist dieses bey der Ausspannungauf Reisen sehr genau zu beobachten, weil da-selbst öfters die Zeit zu der sonst nöthigenge fehlt. ' '

5. Das Wasser, womit die Pferde getraunwerden sollen, muß klar und rein, abervon gar zu harter Beschaffenheit seon. Daß ^dieses nicht gern saufen, und wenn sie es thuU-es ihnen nicht gut bekomme, ist aus vielenfahrungen bekannt. Kann man gutes FließwEhaben, so ist das das allerbeste. Wo liefe u»kühle Brunnen sind, muß das Wasser, ehe eden Pferden gereicht wird, erst eine Weile "her, freyen Luft stehen, damit die Kalte sMHarte des Wassers sich etwas verlieren. Ges^l^dieses nicht, so kann ein Pferd sich leichtsaufen. Diese Vorsicht wird überhaupt in ^mey und heißen Tagen, auch alsdann, wennPferde nicht getrieben worden, sondern im .stehen,, nicht ohne Nutzen seyn. Denn in hßen Tügen wird ein Pferd auch in den ^ ,von der Hitze sehr gequält, und es istleicht möglich, daß es sich, selbst beym S" lHeu, an dem allzu kalten Wasser SchadenEin aufmerksamer Landwirth muß daherdarauf achten, daß die Eimer in den iVlasederzeit mit Wasser angefüllt sind.

6. Der Nutzen, den das fleißige Ssr gund Putzen der Pferde stiftet, schrankt st»)bloß auf ihr äußeres. gutes Ansetzen eM/