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sammeln. Da dieses aber etwas seltenes ist, undman sich nicht immer darauf verlassen kann, sowird ein Landwirth wohl thun, die jungen Di-steln durch ein paar alte Frauen sammeln undin den Srali bringen zu lassen, woöey auchKinder gebraucht werden können. Man stichtsie über der Erde ab, und schneidet sie hernachMit dem Häckerlinge klein.
Ein anderes Mittel der Nebenfutterung,welches den Pferden sehr gut bekommt, bestehtin dem Samen derPrennnesseln. Man sammeltdenselben, trocknet ihn an der Sonne oder imDfen, pulverisirr ihn, und nimmt hernach vondiesem Pulver Morgens und Abends eine Hand*doll, und mengt es den Pferden unter ihr ge-wöhnliches Futter. Dieses ist besonders in Dän-Uemark üblich, und die Pferde sehen darnachnicht nur viel Fleisch an, sondern bekommenduch ein glänzendes Haar. Da die Brennnesselnallenthalben an Zäunen und anderen unangebau»eten Plätzen häufig wachsen, so kann man da-wit leicht einen Versuch anstellen, und wenn erZUt ausfallt, wie man davon durch anderweitigeErfahrungen versichert seyn kann, weiteren Be-dacht daräuf nehmen.
Die Leinkuchen haben wegen ihrer Bestand-theile nicht nur eine nährende Kraft, sondernsind auch bey dem Kröpfe und der Druse einsehr erleichterndes Mittel. Die gewöhnliche An-wendung, welche man davon macht, besteht dar-in, daß man in den Tränkeimer einen halbenKuchen wirft, und die Pferde davon trinkenlaßt. Auf ein paar Pferde ist ein Leinkuchenetwa auf 8 Tage hinreichend; und da ein Ku-chen etwa nur einen Groschen kostet, so ist die-ses «in wohlfeiles Mittel. Auch ist es sehr gut,
wenn