Pferd.
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bey gutem Futter zwar eine Menge Arbeitenverrichten; doch ist ihm von Zeit zu Zeit einigeRuhe zu gönnen, wenn es auf die Lange aus-dauern soll. Außer dem Sonntage gebührte denPferden eigentlich noch ein Ruhetag in derWoche, wenn man für ihre Erhaltung bey übri-gens schwerer Arbeit besorgt seyn wollte, undMan würde den Vortheil haben, sie recht langebehalten zu können, ohne neue Pferde anschaffendürfen. Doch wird man hiermit wohl nichtsonderlich zufrieden seyn, besonders zu solcherZeit, wo die Wirrhschaftsgeschäfte sich einanderdrängen.
Nimmt man diese Angabe an, so würdendie Pferde in der Woche 5 Arbeitstage haben,welches für das Jahr 260 beträgt. Hiernachnützte man nun die Geschäfte in Anschlag brin-gru, und dann rechnen, wie viele Pferde manvvthig hätte. ES laßt sich hierüber indeß im all-gemeinen nichts bestimmtes ansehen, weil jede^andrvirlhschaft ihr Eigenthümliches hat, z. B.^ Holzfuhren, Heufuhren, Reisen zum Ver-kaufe des Getreides u. s. w. Auch sind die Pfer«^ von sehr verschiedener Beschaffenheit undstarke, daß man oft mit einem Gespanne mehrausrichte als mit zwey anderen. Zu einem umfahren Ueberschlage wollen wir hier folgende«rage etwas naher zu bestimmen suchen, nahm-«ch:
Wie viele wirthschaftliche Stallpferde werdenauf einem Landgute nöthig seyn, welches 1)in jedem Felde zoo Scheff. aussäet; 2) alle9 Jahre frisch gedüngt wird; z) jährlich zcx>Fuder Heu, wovon täglich r Fuder angefah-ren werden können, nöthig hat; 4) sein zumVerkaufe übriges Getreide 4 Meilen weit ver-SS z fahren