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sie sönnen nun an solchen Orten, wo guteWeide für sie ist, noch lange derselben genießen,wobey sie auch zugleich die Mütter und dieMilch um so eher vergessen. Daß man sich hier-bey um die Himmelszeichen eben nicht kümmerndürfe, welches man ehedem anrieth, versieht sichheut zu Tage wohl von selbst. Gutes Futterund gute Wartung machen in der Regel gutesVieh, aber nicht die Himmelszeichen.
Füllen, welche man entwöhnen will, mußwan in entfernte Stalle und Weiden bringen,wo sie ihre Mütter weder sehen noch hören kön-nen. Weil diese jungen Thiere sich bisweilenganz - außerordentlich über den Verlust ihrerMütter gebärden, so muß man sie auf keinenFall im Stalle anbinden, sondern dieselben eini-ge Tage frey in demselben herum laufen lassen,damit sie sich nicht durch ihr unbändiges Betra-gen Schaden zufügen, oder sich'das Losmachendon der Halfter angcwöhnvrr mögen.
Ungefähr den vierten oder sechsten Tag"ach dem Absehen kann man dir Füllen an dieHalfrer anlegen, denn alsdann sind sie schon et-was geduldiger geworden; jedoch müssen sie ziem-lich kurz angelegt,- auch allenfalls hinten querdar in ihrem Stande ein Strang oder eineStange vorgemacht werden, damit sie nicht zn-tück treten und sich würgen können. Wo mandazu Platz hat, wie in großen Gestüten, laßtMan sie billig die ersten Jahre ganz uriangebun«den, weil dieses für die Entwickelung ihres Kör-pers vortheilhaftcr ist.
Wenn sie nun abgesetzt sind, gibt manihnen täglich zweymahl etwas Kleye, und dabeyzugleich etwas gutes Heu, aber ja kein Grum«"wt zu fressen, und verstärkt alsdann ihre Por-
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