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Pferd.
che arbeiten müssen, schadet dasselbe nichts.Eben so kann man auch die Arbeitspferdemit Erbsen- und Wickenstroh futtern, trachteigen Stuten aber, und andern Pferden,welche mehr im Stalle stehen, oder gaknicht arbeiten, ist es aber nicht dienlich-Das Stroh von Linsen aber fressen diemehrsten Pferde nicht nur gern, sondernman kann es ihnen auch ohne alles BedeN*ken zur Abwechselung mir reichen lassen.
Vom Wallachen oder Castriren der Pferds-
Das Wallachen oder Verschneiden dekHengste ist in Europa so sehr zur Gewohnheitgeworden, daß die allermehresten derselben ihresMannheit beraubt werden. Es ist aber nicht j"empfehlen, diese Operation im ersten Jahrezunehmen, denn eines Theiles lassen diese junS^Thjere in diesem Alter die Hoden sehr oft "0^nicht sinken, anderen Theiles werden sie dadurchin ihren! Wachsthums gar sehr zurück gest?^und werden alsvann sehr unvollkommene Th^'Durch diese Operation verlieren sie einen ^trächtlichen Theil ihrer Kräfte, sie werden ^durch aber frommer und gelehriger.
Manche unternehmen die Castcationzwenten Jahre; allein auch dieses ist noch ifrühzeitig, und die beste Zeit, einen Hengst ilegen, ist, wenn das Thier drey oder vier Abalt geworden, weil alsdann ein in diesem ^ler zum Wallache gemachtes Thier immer ^was von den Vorzügen seines Geschlechtessich behalt, welches bey den früher verschnitte"ganz wegfallt; ja viele von den so jung versm'tenen werden nicht nur sehr im Wachsth"",,