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„Hier ist in einem ungefähr H Stundevon dem Gesiürszebäude entlegenen Wäldchen,eine Schwemme angebracht.^
Beschreibung des Gestütes zu Rothenfeldim Königreiche Bayern *).
Ueber dieses Gestüt findet sich in dem an-geführten Taschenbuchs folgende Nachricht, diefür die Pferdeliebhaber von Znterresse seyn wird.
D:r Gestüt-Hof Rothenfeld, sonst auch Rothen-fcis genannt, liegt anderthalb Stunden von Nein-burg, rechts von der Donau und dem Wege na<bIngolstadt, in einer niedrigen Ebene, und einer n"tWa.d und Wiesen umgebenen, mit Kanälen durch-schnittenen Gegend. Die Kanäle dienen, um beyUeberschwemmungen der eine halbe Stunde von dafließenden Donau, das Wasser von den Wiesen undWeideplätzen abzuleiten
Der Weg von Neuburg dahin ist mit Kiesschüttet, und geht schiängelnd und ganz eben durcheinen mit den prächtigsten Eichen bewachsene» W"w-Anfangs war Rothenfeld eine Schwcizerey, edelsogenannte Schway, hernach wurde es erst zu eln/l"Gestüte gebraucht, aus dem man meistens Huqpst^de zog, und nachdem das ehemahls berühmte Schluß'hcimer Gestüte ohnweit München einging, so ließder jetzt regierende Churfürst von Pfalz-Bayern ei-nen Theil des Schleußheimer Gestütes hieher trans-fcriren, und dasselbe vermehren.
Die Gestüksgebäude, welche alle solid geb""'und gut unterhalten sind, bilden ein Viereck. DerHof welcher durch dieses Viereck gebildet wird,sehr geräumig. In der Mitte steht ein groß?"Brunnenhaus mit einem Trinktroge von Holz >"das Gestüt, und ncche an dem großen Stalle stcyein Pumpbrunnen. Nicht weit von dem BrunnenHause ist ein großer Lindenbgum, welcher rings"' 'her mit Kies beschüttet ist; hier läßt man im So» 'vier die Beschäler und Pährigen Fohlen an der 20
*) S. des Herrn Freyherr» NouwinqHausen vonmerode Laschcvbnch für Pserdelie-baher. 17--». is.rvo