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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

Durst, Unruhe, in die Höhe stehende Haar u.s. wl wahrnehmen wird. Oft sind aber nurFehler im Maule, besonders bey jungen Pfer-den, an den Zahnen, an der Zunge und Gau-men^dacan Schuld «.daher ist es nöthig, in al-len dergletMn Fallen; wo sich die Freßlust ver-lort, zuerst das Maul und dessen mnere Thc'-lezu unrersttchen, damitMlln nicht seine Kur aufganz andere Ursachen richte, und die wahreUrsache verfehle. Zst das Zahnen tue Scbu o,so gebe man dem Pferde wenig hartes Futter,aber angenetzte Kleye mit wenig geschrcteaeMHafer und reines feines Heu. Zst das Zahn-fleisch geschwollen. die Zunge verwundet oder derGaumen geschwollen, so wascht man das M'ulmit Saftwaffer, oder mit etwas Honig in Esssund Wasser aus.

Sehr oft ist bloß ein vorhergegangenesUebersressen, eine Schwache' in den Vervass'ungsweckzeugen und Anhäufungen von Unr^nigkeiten in denselben die Ursache, welche ^sonders durch zu viel grobes Futter, durch Man-gel an Bewegung und durch dumpfige, zu >var-me Stalle entstehen kann. In solchen Falls"mache man dem Pferde öftere Bewegung, lüfteden Stall, und lasse das Pferd »4 Stürze"fasten und gebe ihm eine Handvoll Salz Z"'"Lecken, welches die Freßlust herstellt und die Ver-dauung befördert, auch kann man die 3""^und den Gaumen mit Salz reiben. Helftaber auch dadurch das Aufstößigwerdcn >"»)-und, bemerkt man doch auch keine andere Kenzetchcn der Kränklichkeit an dem Pferde- Ikayn man auf das Daseyn gröberer UnrelEkeilen ,ip den Gedärmen schließen, und d>eidurch ein Purgicrmittel, z. B. zwey Loth Le ^