Pferd.
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aloe in Wasser aufgelöst und nüchtern auf ein.mahl gegeben, entfernen. Sieht man, daß sichdarauf einiger Appetit wieder einfindct, beson-ders wenn man dem Pferde statt des bisherigengewöhnlichen, anderes gutes Futter, frischesGras oder einen Mehltrank vorhält, dann kannMan ihm mit einer magenstarkenden Arzeney zustatten kommen: z. B. ihm des Tages ein paar-mahl Brod mit Honig und Wacholderbeeren,oder ein paarmahl einige in Branntwein getauch-te, und mit Salz, Kümmel, Ingwer oder Pfef-fer bestreute Brodschnitce, oder ein grobes Pul»der aus Kalmus, Enzian oder Wermuthkraut,Bitterklee, Kardobenediktenkraut. Anis, Fenchelmit Salz stark gemengt, zu lecken geben, undzmn trinken einen Abind von Nußbaumdlatternunter das Wasser gießen.
Frißt aber das Pferd bloß deswegen nicht,weil es zuvor zu viel gefressen hakte,^ so ist hun-gern lassen das beste, und außer diesem wohlfeil-sten Mittel wird ein Salzlaxier von zwey ge-häuften Händen voll Salz, wobey man auchzugleich ein Klystier geben kann, die schnellsteWirkung thun. Ist das Pferd hergestellt, so ge.bs man ihm gu'tes Futter, Mehltränke, undmcht zuviel Futter auf einmahl.
Durch voreiliges Aderlässen bey dem Auf-stoßigwerden schadet man in 20 und ZO Fällen,bis man in einem nutzt. Nur alsdann ist dasAderlässen nöthig und auch nützlich, wenn mangewiß überzeugt ist, daß Vollblütigkeit oder eineEntzündungskrankheit eines Theiles die Ursachedes Aufstdßigwerdens ist.
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