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Pferd.
Haftesten, ja in Rücksicht auf ihre Gestalt undGesundheit die vollkommensten Pferde.
Die Araber und die Bewohner der Barba-rey geben ihren Pferden, welche zur Jagdl'undzu starken Strapazen bestimmt sind, selten kör-niges Futter oder Gras zu fressen. Ihre ge-wöhnliche Nahrung besteht aus Datteln undKameelmiich, welche Fütterung ihnen Morgensuyd Abenos gegeben wird. Sie mästet diePferde nicht, wie man vermuthen sollte, sondernmacht sie vielmehr mager, nervicht und sehtflüchtig. Sie saugen von freyen Stücken anden Kameelen, und gehen ihnen nach, bls zu der.Zeit, da sie zum Reiten gebraucht werden, 'wel-ches bey diesen Nalwnen gewöhnlich nicht vokdem 6ten oder 7 ten Jahre zu geschehen psiegt.
In Island, woselbst die Pferde sehr klein,aber sehr dauerhaft sind, ist wegen der strengesKälte des Winters, und der großen Dürre, desSommers, oft kein anderes Futter für d>rPferde zu haben, als abgetrocknete Fische. ^fressen solche begierig, und befinden sich gut beydieser Kost.
Die Indianer lassen ihre Pferde in desReißfedern weiden, und wenn Fletsch imUebe^fluß da ist, so kochen sie die UeberbleibselnBrey, thun Butter dazu, und einige Arten vo"Körnern, machen Klumpen daraus, und stoße"sie den Pferden in den Hals hinunter. .
Wenn wenig Provision vorhanden ist-.),gebe» sie ihnen Opium, welches die nähmlichWirkung auf die Pferde, wie auf die Mensch^hat, denn es dämpft zu gleicher Zeit ihre Fr^lust, und seht sie in den Stand, große S""pazen auszuhalten.