Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
Seite
765
JPEG-Download
 

PfE 765

Nach Pondovpidan, in seiner Natnrge,geschichte von 'Norwegen, war daselbst im Jahrizor. ein Mann, Nahmens Huleikson, welcherder erste gewesen, der seinen Pferden in jenemLande Hafer zu fressen gegeben. Man gab die-ser Frucht daher den Zunahmen Pferdekorn.

Rinnsau, Lssauoins Regulier cks ls Oon-ßre^jon äe Rrsace, berichtete dem Hrn. vonReaumur, daß in der Gegend von Maulconeine-Pfütze > Sture ein Pferdefohlen und einMaulthierfohlen zur Welt gebracht habe. DerBeschäler war ein Steinesel.

Das gewöhnliche Maaß der Reitpferde beyder Oesterreichischen Armee ist folgendes; das Hu,sarenpferd muß »4 Fuß 2 Zoll, das Chcvauxle«gerS-Pferd 14 Fuß z Zoll, das DragonerpferdizFilß, das Cürassier- und Carabinierpferd 15

. Fuß 2 bis z Zoll vollkommen haben. Ein Fuß

- hat 4 Zoll, und em Zoll 4 Strich.

Die Mvnetten geben ihren Pferden nachlangen Marschen Käse von einer Art Erbsen-mehl mit Butter, Knoblauch und Gewürzen

i vermischt, auch erhalten sie zuweilen berauschen-des Futter. Diese Pferde können, wie ihre

- Reiter, die schwersten Strapazen ertragen; ha-be« abrx ein schlechtes Ansehen.

' 3 " der Provinz Shirauz in Persien sind

Mehrere vortreffliche Gestüte. Das Vornehmste

- ist unter dem Nahmen Bazar«Bakeel bekannt.Die Gebäude desselben.machen eine Straße von

? vier englischen Meile,, aus. Sie sind von Zie»gelsteinen gebaut, und sehr artig gewölbt.

- Man sieht in,der Gegend des Hafens vonMazzasirocco auf der Insel Maltha, einen sehr

: großen und schönen,- ganz im neuen Geschmack

- in den Felsen einzehauenen Pferdestall.

In-