Pferd.
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und der Huf bekommt, statt der länglich run-den höckerigen Gestalt, zu der «hn unverständigefalsch unterrichtete Hufschmiede umbilden, seinenatürliche runde Form wieder, die wie alles,was die Natur ursprünglich lieferte, fest undschön zugleich ist. Dieses Beschlagen, oder dieseArt von Beichuung. wie man sie nennen könn»te, wird bereits in England eingeführt, und eSsind deshalb 80 Schüler der Londoner Zhierar-zeneyschule zu allen Cavalleneregimentern, undin die vorzüglichsten Städte des Königreichs aus-geschickt.
Im März 1792 hat der Prinz von W'l»lis in London alle zum Wettrennen gehabtePferde, 65 an der Zahl, für z8z6 PfundSterlinge öffentlich verkauft. Sie sollen ihnwohl 6 Mahl so viel im Ankauf gekostet haben.Die Unterhaltung derselben und der dazu erfor-derlichen Stallleute nahm gleichfalls große Sun"men weg, ohne was beym Wettrennen zu New-market, und sonst auf andern Rennplätzen dar-auf ging. Der Prinz soll den Wettrennen aufimmer entsagt haben. Man sagte: er erspare da-durch jährlich den Aufwand von 25000 PfundSterling.
Nichts soll die Pracht des Pferde-Aufpußesund die Kostbarkeit des Reitzeuges übertreffen,welche man bey dem Mahometsumzuge in M?"«an den Reit und Handpferden der vornehme«türkischen Pilger daselbst sieht.
Von dem Gedächtniß und der Rachgier derPferde führt der Hofralh Hennings nach deinAbt Prevost folgendes merkwürdiges Beyspielan: in einem Flecken Gumblin, nicht weit vonDoublin, ließ ein Herr einen Hengst castriren,der vorzüglich schön, allein so unbändig war.