Die Urzeit. 7
bot kennt , wie viele der Alten, eine zweyfacheDonau, „bey den Celten, bey der Stadt (?) Py-rene entspringend und Europa'in der Mitte durchschnei-dend , der Ister aber falle bey den Jstriern, einer mi-lesischen Colonie ins schwarze Meer! Die Celten wohn-ten hinter Herkules Säulen, an die Cynesier grän-zend , die gegen Westen die äußersten seyen!" Am Istertheilt er, die Scythen nördlich, südwärts die Thra-ker, unter denen, da sie ihm ein , den Inder» gleich-stehendes Hauptvolk sind, er nothwendig auch vieleCeltenstämme versteht. Nördlich den Apenninen, woh-nen ihm die mächtigen Ombriker und die Illyrer;nördlich deren münden sich noch zwey Flüsse in denZster; weiterhin Alles Wüste!
Die Verwirrung kann nicht gering, daher auchdie Gefahr unrichtiger Folgerungen nicht unbedeutendseyn, wo die meisten Völker - und Ländernahmen ,Appellative, von Eigenschaften, von Begcgnis-sen, von äußern Zufälligkeiten hergenommen sind,mit diesen wohl auch in anderen Wohnsitzen, nach an-deren Führern wechseln. Also heißt Hyperborä-er, Über - Nordwinder Celte, Fremdling, Flücht-ling , G a l e, Gallier, Galater, gleichfalls Fremder,Ausgewanderter, eben darum, nach der Lage, manch-mahl auch Abendländer, — T a ur i sker, Bergbe-wohner , Germane, Wehrmann, Krieger, Cim-ber, Räuber, Sueve, Wandale, Schweißer,Wandler, das ist: Nomade; ja B a r b a r selber, Frem-der oder Sohn der Wüste :c. — Wie dürfte man un-sere Begriffe und Verständnisse, wie unsern Maaßstab