Band 
Erster Band.
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38 W re d i e n o r i s ch - p a n n o n i s ch e n

Bachen, sonnigen Hügeln, kleineren Thalern undausgebreiteten Ebene» jutn mannigfaltigsten )lnbaugeeignet. — Die pannonischen Eichen sind sprichwört-lich bekannt. Wie lange mochten sie wachsen, ehe nochder Schall einer Axt in dem llrwald ertönte? GroßeAdler schwangen von ihren Giebeln, den rauschendenFittig, dem fernen Hochgebirg zu und es krächztengrauenvoll zahlreiche Raubvögel. Am Fuß der mächti-gen Eichen, wühlte der mächtige Eber; einer unge-heuern Zahl von Schweinen gaben sie Nahrung. Wil-de Pferde schwärmten pfeilschnell, heerdenweise herum.— Aus tieferem Waldesdunkel scholl großer Bärenund Wölfe Gebrumm und Gebell. Ungeheuere Auer-ochsen und Büffel verscheuchten das schüchterne Wildoder weideten auf feuchter, neblichtek Wiese, wur-den in tiefen Gruben gefangen, ihre Hörner zu Po-kalen gehöhlt, oder als Siegeszeichen auf den Helmgesetzt. — Der wilde Ochse, Bonasus, mit Pferde-mähnen und gewundenem Horn, gab eine hitzige undgefahrvolle Jagd und verbrannte fiiehend seine Ver-folger, durch seinen Unrath. — Das Elendthier anbekannten hohen Bäumen ruhend, wurde erlegt, in-dem die listigen Jäger den Stamm halb absägten. —Noch als die Langobarden den reißenden Lauf nah-men von der Donau an die Ersch und an den Po,rerrete Fürst Gisulf seinen König Alboin vom Grim-me eines Ur, dessen Hant fü n fz e hn Männern zuinRuhebette dienen mochte! —■ Dieselbe Haur wurdeGi ulfs Lehenbrief um das Herzogthum Friaul!—H c l d e n c h i e r e, schon längst ins riefe Linhauen