Band 
Erster Band.
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Celtogalle n waren. 49

es nicht schon bey Cäsar, bey Vellejus , Plinius, Appi-au, Strabo , Dio Cassius, oon deren festen Mauern,von deren Citadellen gesprochen wird (muris relictisin a r c e m confugerunt — urbs ingens Metu-Ium , oppida antiqua , memoratu digna) undselbst unter den wilden Pannoniern, bey denen alleCultur viel spater durchbrach, erscheint Segeste alsStadt, von großem Umfang als Waffenplcktz undKriegesspeicher. — Sie vertrauen ihren festen Mau-ern, den Bollwerken, dem ungeheuern Graben undvertheidigen verzweifelt ihr Rath - und Gemeindehaus(locum senatu*;).

Wir gedachten oben des Irrwahns, sich unterallen vorromischen Bewohnern unserer Gegenden,halbwilde Barbaren vorzustellen. Allein der ent-gegengesetzte Abweg ist beynahe noch unzulässiger,den norischen Celtogallen, (mit dem hochverdienten A m-b r 0 s E i ch h 0 r n in seinen Alterthümern Kärnchens) ,einen ganz und gar ausgebildeten Staat beyzulegen ,so daß wir erwarten müssen, in Virunums unterirdi-schen Trümmern, heute oder morgen, unbestreitbareSpuren des höchsten Adlerschwunges des menschlichenGeistes, nähmlich Spuren von Gebärhäusern, vonS parofen, Dampsböten und Gasbeleuchtung anzutref-fen und sind die Sterne günstig, wohl auch ein Manu-skript descelkogallischen Reichsanzeiger s,mir den nöthigen chemischen Vorsichten aufzuwickeln! I— Daß einige Parteyhäupter übermächtig geworden undaus kurz oder lang die oberste Gewalt an sich gerissen,das weisen Uns dieJahrducher fast jeden Freystaares. —Geschichte Wiens 1 >Bd. 4