Band 
Erster Band.
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Das H a uptl a ger Carnuntu m. 8 1

nach der Kriegeslage , den auf der antoninischenSäule verewigten Übergang gcniachr zu haben, woihm über den markomannischen, wie zu Carnun-tum dem Tiber über den dalmatisch - pannonischenTriumph, (S. oben S. 67) Denkmahle und Sic-gesbogen gesetzt worden zu seyn scheinen, (I. Hest,S. >o 5 . 106. 128) wo ihn die letzte Krankheit undder Tod überfallen, wie schon unter Hadrian Vielegethan, den Ehrenrang der C 0 l 0 n i e verbethen undals Municipium um so selbststandiger, als einebedeutende, Carnunt allmahlig erreichende Stadtgeblühet haben? — Einen großen Theil der „Be-trachtungen" , schrieb Marc - Aurel zu Carnuntum.Einen rührenden Erguß des Dankes gegen die Geberder theuersten Güter und voll der edelsten Herrscher-vorsätze, schrieb er im Feldlager am Granflusse widerdie Quaden.

Es gehörte zu den mancherley Ausbrüchen desAberglaubens, womit in diesem Kriege der Zorn derGötter, nach den Gebräuchen des alten, strengenRom und nach den düstern Ceremonien vieler über-wundner Völker, des ägyptischen Jsisdienstes, desparsischen Mithrasdienstes, wie des Drynametumsder Druiden im celtogallischen Hayn, versöhnt wer-den sollte, daß Marc - Aurel, in Folge eines Orakel-spruches (für Lucian , eine überreiche Quelle desSpottes,) an der Donau, Angesichts der Barbaren,zwey mächtige Löwen in die Fluthen treiben ließ ^).Die Quaden stutzten. „SolcheHunde oder Wölfe",hatten sie noch nie gesehen. Aber die Qtiaden besan-Geschichte Wiens l, Bd. r.Heft. 6