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theils durch Gewalt. — Die Bedingnifse des Friedenswaren für die verschiedenen Völkerschaften verschieden.DieJazygcn durften weder die Donau befahren, nochaufden Inseln wohnen. Die Markomannen sollten auf58 Stadien vom Gränzstrom ferne bleiben, Zeit undOrt zum Verkehr mit den Römern wurde ihnen vor-geschrieben. — Die Quaden mussten eine große An-zahl Pferde und Ochsen liefern, allem Einverständ-niß mit den Markomannen, allem Verkehr mit denRömern entsagen; dagegen erhielten andere Stäm-me, Nachlaß oder Besreyung vom Tribute, das rö-mische Bürgerrecht, einige sogar Jahrgelder. Vielewurden in Pannonien zerstreut, in Gallien, in Ita-lien angesiedelt. Da aber Einige um Ravenna sicherfrechten, diese Stadt mit Gewalt zu erobern, sowurden die in Italien angesiedelten Barbaren alle,unter andere Himmelsstriche verpflanzt. — Des Cas-sius Aufstand in Syrien, hatte den Abschluß des Frie-dens wesentlich beschleunigt.
Dennoch glimmten unter den gebändigten Donau-völkern die Funken unter der Asche. — Des Cassiusrömischer Sesbsttod, hatte dem edeln Marc-Aurel dieFreude entristen, diesen gefährlichen, aber der bestenZeit des alten Roms würdigen Feind, in einen Freundumzuwandeln. — Auch mit bereits wankender Ge-sundheit scheute er nicht den achten Winterfeldzug ander Donau. Seine Feldherrn obsiegten den germanischenund sarmatischen Völkern und die Lande am linken Uferwären wahrscheinlich bis an die Karpathen und bis tiefin den Böhmerwald, römische Provinzen geblieben.