den Markomannen abgetreten. 99
gusa (in seinem Regno degli Slavi S. 104) bringtgleichfalls eine Inschrift zum Beweise daher, dieMarkomannen und Gnaden seyen Slaven gewe-sen! — I e r e m i a s Russo in seinen moskoiviti-schen Annalen will diese Inschrift, aus seiner ReisenachWien, im Gefolge eines russischen Bolh-scha ft ers , in einem Felsen eingehalten gesehenhaben, im Lande der Markomannen. (!!)Wo? ist auch nicht mit einer Sylbe erwähnt, dieWorte sind neurussisch und der Sinn so ziemlichunsinnig: „Dieser Stein ist hier eingefügt zumZeichen des Congresses" (zum Frieden? man sagtaber auch armis congredi) „zu Krakau, der Mar-komanncn und ihrer slavischen Verbündeten imfünften Jahre unseres Krieges" (170 n. Chr. wennvom inarkomannischen Kriege die Rede ist?). „DerMarkomanne überragte die andern Slaven. EwigerFriede diesem Srein!" — Professor Radloff, wiegesagt, im Streben, die slavische Schrift, ger-manisch zu machen, bemerkte darüber Folgendes:
Sfyn ovvy vk/opyen hylie iesti mera
(Lapis liic insertus sipUum est pacis
sgode krvkovvye nass markoman
(congressus Crucoviensis nostri Marcomannorum,
i bre te slavnov lyfo v boya
(ac sociorum slaviuorum, anno quinto belli
nasga : marko man proyde ni slavnov .
(nostri. Markoinanuus praeteriit slavinos
stynv pokoy lyth v vika
(Lapidi quies perennis.
*
7