Wieder erobern ng durch Aureli au. 101
Recht. — Einst unter dem Nahmen der S u e v e nbegriffen, waren die nach Marbods und CatualdasFall/ jum hermundnrischen Bibill übergetretenen Mar-komannen , Alemannen geworden. — Die mitMarbod und Catualda geflohenen/zwischen der Marchund Waag und wohl auch unter den Quaden / bis überden Granfluß angesiedelten Markomannen / hießenbald Markomannen, bald Quaden, Sucven und Sar-maten, jedes in einer andern Beziehung. Diese Sue-ven und Sarmaten, waren aber keine Gothen, dieClaudius und Aurelians Siegerschwert empfunden,sondern Markomannen und Quaden, denen GalliensLeidenschaft für Pipa Salonina, eine Strecke Ober-pannoniens , worin auch V i n d o b o n a, Carnnnt undSabaria tagen, eingeräumt hatte, die späterhin andie Jazyger - Sarmaten angeschlossen, sich weigerten,wieder auszuwandern und daher von Aurelian ange<griffen und geschlagen wurden, der auch hier die al-te Donaugränze wiederherstellte.
Schon harten sich, die Alemannen, raubend undverheerend ausgebreitet im ganzen Lande zwischen denAlpen und den Apenninen., Aurelian rückte ihnen ent-gegen , erlitt aber bey Piacenza, durch nächtlichenÜberfall, solche Niederlage, daß Rom in aller Eilebefestigt, die sybillinischen Bücher aufgeschlagen undden erzürnten Göttern, Menschenopfer aus den Ge-fangenen aller Nationen gebothen wurden!
Die zweyte Schlacht geschah an dem, vor einemhalben Jahrtausend, dem Hasdrubal todclichen Flüß-chen Metaurus, bey Fano in Umbrien; —> so weit