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A ugust e un d Cäsarn.
noch selber das gänzliche Zerwürfnis! jener seltenen,künstlichen Einheit! Vielmehr ging aus ihr, wieimmer, gerade dasjenige hervor, was sie vermeidensollte, des Reiches enrschiedne Spaltung in ein östli-ches und westliches. Theodos sprach nur aus,was sch o u l a n g e bestand. Die morgenländischeHofsitte, die zahlreiche, prunkende Umgebung, dieErschwerung des Zutrittes, die Vergötterung, solltedie Einbildungskraft der Menge fesseln, sollte desKriegsvolkes schaamlose Frechheit zügeln , aber dieBürgerkriege, die Ermordungen der Kaiser, wur-den darum nicht seltener. Der vier - und sechsfacheHof-und Kriegsstaat, verschlang das letzte Mark derausgesaugten, verwüsteten Lander und Zahl undVerhältniß der Empfangenden, überstieg, wie Lae-tantius sagt, jene der Beytragenden. — Die Zer-stücklung , die Vervielfältigung der Provinzen, derCivil - und Militarauthoritäten, ja des Municipal-wesens, ließ dem unglücklichen Norikum undPannonien, seine Last noch herber fühlen unddie von Galerius angefachte C h r i st e n v e r fol-gn ng, trieb das Elend an unserer Donau auf sei-nen Gipfel!
Nachdem Diocletian, beynahe durch die zweyvollen Jahrzehende einer rhatenreichen Regierung ,nur dem Gesetze seines staatsklug berechnenden, je-der gewaltsamen Neuerung abholden GleichmntheSund der angebornen und eingewöhncen Mäßigung ge-folgt war, wurde er zur zehnten und grausamstenChristenverfolgung, durch eben den Galerius aufge-